Konstruktionsprinzip
Fibonacci Ellipses
Die Kollektion Fibonacci Ellipses zeigt Anordnungen von Ellipsen, deren kleine Hauptachse (Höhe) und grosse Hauptachse (Breite) zwei aufeinanderfolgende Fibonacci Zahlen sind. Dabei wird die Länge der grossen Hauptachse einer Ellipse zur Länge der kleinen Hauptachse der nachfolgenden Ellipse. Aus der Eigenschaft der Fibonacci Zahlen folgt, dass das Verhältnis der beiden Halbachsen nahe am goldenen Schnitt ist. Zudem ist die Länge der grossen Hauptachse der nachfolgenden Ellipse die Summe der Länge der grossen und kleinen Halbachsen der vorangegangenen Ellipse.
Fibonacci Eyes
Das Bild Fibonacci Eyes benützt die Ellipsen, um damit ineinandergeschachtelte, fast Katzenaugen-förmige Objekte zu zeichnen. Aufgrund der Fibonacci-Konstruktion der Ellipsen passt die nächstkleinere Ellipse genau in die nächstgrössere Ellipse, wenn man sie um 90º dreht. Dadurch ist jede Ellipse einmal die Pupille und gleichzeitig auch das Äussere eines Auges. Durch die Verschachtelung entsteht eine grosse Tiefenwirkung des Bildes.
Anordnung
Die kleinste Ellipse ist ein 1×1 Kreis und wurde als Ursprung des Bildes dunkel-gelb gefärbt. Sie symbolisiert die innerste Pupille aller Augen.
Die nächste Ellipse (1×2) ist horizontal angeordnet. Die folgenden Ellipsen werden jeweils um 90º gedreht, und unter den vorhergehenden Ellipsen angeordnet, dabei sind sie alternierend in den Komplementärfarben Blau und Orange gehalten.
Die Folge kann in die Unendlichkeit weitergeführt werden.
Weitere Bilder aus der Fibonacci Ellipses Serie: